Montag, 19. Februar 2018

Origami

Wer schon immer mal wissen wollte, wieviele Zimmer man Dank Altbau und gut packender Spediteuer in ein Zimmer aka mein Esszimmer bekommt:
 dem sei gesagt - es sind VIER! 
Vollgepackt bis zur Decke!
Und jetzt ... Parkett abschleifen!

LG von Caro

Freitag, 16. Februar 2018

Liebes Umbau-Tagebuch!

Warum hast Du mir vorher nicht gesagt, wie viel Arbeit es ist, fast eine ganze Wohnung zusammen zu packen? Weißt Du eigentlich, wieviele Sachen man im Laufe der Jahre anhäuft? Nicht nur Dinge, an denen das Herz hängt, wie zB dieser Brief meines Urgroßvaters, der in der Schweiz lebte und mir offensichlich eine Paket mit Schokolade schicken wollte, der Zoll ihm aber ungeahnte Hindernisse in den Weg legte:
Nein, auch viel unnützes Zeugs, zB Telefonbücher aus dem Jahre 199/200 oder Floppy Disc. 
Floppy Disc!
Bleiben dürfen natürlich solche Dinge wie der Walkman, sogar mit Auto Reverse und wie man sieht sehr viel benutzt. Ganze Haufen von Batterien mussten damals mit in die Ferien und die Auswahl, welche Musikkassetten mit durften, war alles andere als einfach. Aber so bleiben viele Lieder untrennbar mit Erinnerungen verbunden. Ebenso bleiben darf der erste Discman: auch wenn man sich während des Abspielens nicht groß bewegen durfte, dann sprang die CD. Außerdem musste man schon laut hören, um das Drehen der CD zu übertönen und auch hier war es nicht einfach, eine Auswahl bezüglich der CDs für eine lange Reise zu treffen.

Die restlichen Dinge lassen sich da schon einfacher verstauen, denn Du hast gefordert, dass die Zimmer komplett leer geräumt werden müssen. Weil Du Dir in den Kopf gesetzt hast, das gesamte Parkett abschleifen und neu machen zu lassen. Das ganze Parkett! In allen Räumen! Während ich mit den Kindern drin wohnen bleibe! Oh man!
Was hast Du Dir bloß dabei gedacht? Aber Du hast gewusst, dass das natürlich eine gute Idee ist, va hast Du mir genug Zeit gelassen und so ist tatsächlich heute, wenn die Spediteuere nachmittags kommen, um mir zu helfen, die gepackten Sachen und Dinge in Wohn- und Esszimmer zu schleppen, alles verstaut. Und Du hast auch gewusst, dass ich mich irgendwann für eine Fußbodenbehandlung entscheide, so dass am Montag um 8 Uhr morgen die Parkett-Schleifer mit ihren schweren Geräten anrücken können, um ihren Feinstaub in der ganzen Wohnung zu verteilen.
Als "Belohnung" für die ganze Arbeit aber hast Du mir versprochen, dass einige Möbel neu angeschafft werden und auch meine Bücher ein Schickeres zu Hause bekommen. Ich nehme Dich beim Wort und bin sicher, es werden ein paar neue Lieblingsstücke dazu kommen.

Und jetzt muss ich aufhören Dir zu schreiben, denn es gibt noch viel zu tun. Der normale Alltag läuft ja weiter und hungrige Schulkinder wollen trotzdem ihr Mittagessen vorfinden, wenn sie gleich kommen. Große Kinder sind eher daran interessiert, ob das Internet auch während der Umbauphase funktioniert ... 

LG von Caro

PS: 
Kannst Du mir sagen, in welchem der 50 Kartons ich den einen Brief an die Krankenkasse reingelegt habe, der dringend noch weg muss? Und der kleinste Mitbewohner hätte auch gerne die Gaming-Mouse zur Sicherheit draußen behalten? Vielleicht weißt Du das ja.

Montag, 12. Februar 2018

12 von 12 - Februar 2018

Herzlich Willkommen zu meinen " 12 von 12" im Februar!

 Am Wochenende hab ich ua meinen Kleiderschrank ausgeräumt und in Kartons verpackt, denn der Tischler hat ihn heute komplett abgebaut und mitgenommen. Er wird in der späteren Wandfarbe gestrichen und bekommt neue Fronten und Beschläge.

Und "Zack!" keine Stunde später war er weg (und echt viel Staub dahinter, oops!)


Mittwoch, 31. Januar 2018

Endlich mal wieder: Brot im Topf

Am Wochenende hatte ich endlich mal wieder Zeit, Brot im gusseisernen Topf zu backen.
Wenn man wirklich viel Zeit hat, dann sollte man sich an einem Sauerteigbrot versuchen. Am Abend vorher stellt man nämlich bereits den Vorteig her, der 15 Stunden im ausgeschalteten Backofen stehen darf. Im Laufe des nächsten Tages wird der Teig dann weiter verarbeitet und schließlich zunächst in einer geölten Form ins warme Bad und später, nach dem Formen des Laibes, in Gärkörben zum letzten Mal zum Gehen zur Seite gestellt.
 In der Zeit heizt man den Topf im Ofen vor und muss dann nur noch das Brot hineingleiten lassen, um später beim Heben des Deckels wieder überrascht sein, weil die Brote aussehen wie vom Bäcker. Ich bin immer wieder begeistert.
Rezepte für Sauerteigbrote im Topf findet ihr im Netz. Meins stammt aus dem Buch "Brot aus dem gusseisernen Topf"*, noch immer eines meiner liebsten Brotbackbücher. 
Gusseiserne Töpfe findet man häufig bei TKMaxx oder auch bei Ikea.

LG von Caro

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Mittwoch, 24. Januar 2018

Hallo Alltag!

Da bist Du ja wieder. Danke, dasss wir alle wieder gesund sind!
Wollen wir doch mal gucken, was Du mitgebracht hast:
(1) echtes Soulfood zB, nämlich die hier allseits beliebte "Immer-wieder-aufwärm"-Suppe mit Mettenden, das Allheilmittel gegen den Winterblues (2) Lesestunden am Sonntag im Bett mit "Lügnerin" (3) große Kinder mit rabenschwarzen Händen, bedingt durch das Praktikum im Fahrradladen - Waschpaste heißt der beste Freund und schließlich (4) superleckerer Porridge im Mokis-Goodies

Ansonsten warte ich auf diverse Handwerker, um noch letzte Details für die Renovierung zu besprechen, scharre mit den Füßen alles einzupacken, was weggräumt werden muss und werde natürlich auch hier auf dem Blog über die ein oder andere Sache berichten.

LG von Caro

Freitag, 12. Januar 2018

12 von 12 - Januar 2018

Guten Morgen und herzlich willkommen zu meinen "12. von 12."!
 Schnell einen zweiten Kaffee und dann geht`s los:

mit dem Bus

hierhin.


Mittwoch, 10. Januar 2018

Buchempfehlung: "Die Zweisamkeit der Einzelgänger" von Joachim Meyerhoff

Nicht uneingeschränkt empfehlenswert: 
Auf den letzten Teil seiner "Alle Toten fliegen hoch"- Reihe habe ich mich sehr gefreut. Und als ich im November auch noch das Vergnügen hatte, Joachim Meyerhoff im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals im großen Saal der Elbphilharmonie erleben zu dürfen, konte ich den neuen Band nur schwer erwarten. Die Passagen, die er während der Lesung vorlas, waren schon wieder so skurril und unausdenkbar - das kann doch einem einzelnen Menschen gar nicht alles widerfahren.

"Es war, als hätte ich Jahre in einem Fäustling verbracht. Warm eingepackt und geborgen, aber zu nichts zu gebrauchen, wenn es darum ging, die Welt anzufassen."

Das Buch selbst hat mich dann doch etwas enttäuscht zurück gelassen. 
Meyerhoff erzählt vom Beginn seiner Schauspielkarriere in Bielefeld und später in Dortmund. Er erzählt von missglückten Proben und Aufführungen und entlarvt sich selbst mit erschreckender Offenheit. In beiden Städten findet er auch die Liebe, dummerweise zeitgleich - was ebenfalls zu so mancher, nicht nur logistischer Komik führt. Doch trägt die Geschichte nicht durch ein ganzes Buch, wie ich finde. An die Genialität seiner Vorgänger reicht es nicht heran, dafür ist es dann doch zu alltäglich was Meyerhoff berichtet. Gern gelesen habe ich es dennoch, allein um die Reihe zu einem Abschluss gebracht zu haben. Aber vielleicht wäre weniger in diesem Fall mehr gewesen.

LG von Caro

Montag, 1. Januar 2018

Happy New Year!


Sonntag, 31. Dezember 2017

Best of Kultur 2017

Wer mir schon länger folgt, der weiß, dass mein Herz nicht nur für DIY und Bücher schlägt - auch die Kultur hat einen ganz großen Platz in meinem Leben. Und in einer Stadt wie Hamburg kann man sich aus dem breitgefächerten Angebot die besten Veranstaltungen raussuchen:
Und so war ich nicht nur in meinem heißgeliebten Thalia-Theater, sondern auch im Ernst-Deutsch-Theater, dem Schauspielhaus und den Hamburger Kammerspielen. Ich war in der Elbphilharmonie und habe John Malkovich als verrückten Diktator gesehen, Joachim Meyerhoff zugehört, Yo-Yo Ma gelauscht und war begeistert vom Dirigenten Krystof Urbanski. Ich war bei unglaublich vielen Lesungen in den verschiedensten Buchhandlungen, in einer Fass-Sauna und auf der Cap San Diego. Ich bin über die Leipziger Buchmesse gelaufen, war beim Literaturcamp in Heidelberg und in Köln auf der LitBlogCon und ich habe Ausstellungen im Museum für Kunst und Gewerbe gesehen und in den Deichtorhallen.
Ich hab Gisbert zu Knyphausen gehört und mit Deichkind auf der Trabrennbahn das Fass rein gerollt. Cornelia Funke hat dem kleinsten Mitbewohner und mir aus ihren Drachenreitern vorgelesen, Angie Thomas hat von ihrem Leben mit rassisitischen Vorurteilen erzählt und auf der Remind Konferenz lernte ich bei tollen Vorträgen etwas über Nachhaltigkeit.
Und schließlich hab ich tatsächlich dieses Jahr Jamie Oliver höchst persönlich getroffen, mich halb tot gelacht bei Tape Face, gekocht mit der durchgeknallten Crew von Foodboom. 
Kann das bitte im nächsten Jahr so weiter gehen? 

Und ich sage auch "Danke! Danke! Danke!!" an all die Künstler, Veranstalter, Macher und Strippenzieher im Hintergrund, die solche Ereignisse überhaupt erst möglich machen und sich kümmern, dass ihre Besucher sicher und begeistert nach diesen Events wieder nach Hause finden.

LG von Caro

Best of DIY 2017

Traditionell am letzten Tag des Jahres: 
der Rückblick auf die geschafften Projekte dieses Jahr
Besonders gefreut habe ich mich über die Entdeckung, dass man Shibori auch in der heimischen Waschmaschine produzieren kann und habe gleich mehrfach immer wieder überraschende Stoffe selbst gefärbt und verarbeitet oder dass man Ropebowls nähen kann. Meine großen Kinder möchten kaum mehr benäht werden und so blieb auch dieses Jahr wieder viel Zeit für eigene Dinge, wie natürlich Charliebags mit großen Plots, Portemonaies aus japanischem Wachstuch und dem neuen Lieblingsschnitt "Amy".
Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wieviel im Laufe eines Jahres doch zusammen kommt und hoffe, ihr ward ähnlich erfolgreich und kreativ. Nähen oder überhaupt etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, schon bestehende Ideen weiterzuentwickeln und vielleicht etwas Neues für sich zu entdecken und auszuprobieren ist ein Geschenk und bereichert das Leben.

DIY rocks!

Guten Rutsch, ihr Lieben! 
Auf in ein neues buntes 2018!

LG von Caro

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Zwischen den Jahren ...

... ist Zeit für Geschenke bespielen, ausschlafen, Kino, Theater mit den großen Kindern, Kaffee trinken und lesen.
Und der Blog hat Pause.
LG von Caro

Dienstag, 19. Dezember 2017

Nachgebacken: Zucker-Zimt-Brezeln

Jedes Jahr gibt es zu den eigentlichen Geschenken auch etwas Selbstgemachtes aus der Küche. Entweder die schon Kult-Status erreichten "Weihnachtsmandeln" oder (wenn es schneller gehen muss) die unschlagbar leckeren "Zucker-Zimt-Brezeln" von Jeanny aka "Zucker Zimt und Liebe":
 Einziges Problem - es ist jetzt schon keine Brezel mehr übrig zum Verschenken, alle weggefuttert ...

LG von Caro

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Lieblingsbücher 2017


Viele von euch haben darauf bestimmt schon gewartet: 
hier kommen meine 
Lieblingsbücher 2017

Dieses Jahr ist die Anzahl der gelesenen Bücher nicht so beeindruckend wie sonst. Das liegt vor allem daran, dass sich Jugendbücher (die ich in den letzten Jahren zu Hauf gelesen habe) sehr viel schneller weglesen lassen. Stattdessen habe ich dieses Jahr bewusst ganz andere Bücher gelesen, dickere, wertvollere vielleicht, die zum Nachdenken über das eigene Leben anregen und mich stark beeindruckt haben. Der link führt wie immer zum Partner-Programm von Amazon. Falls ihr dort etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, über die ich mich natürlich sehr freue, für euch bleibt der Preis gleich. Ich sage aber ehrlich, dass ich mir wünschen würde, dass ihr gerade eure Bücher in eurer Lieblingsbuchhandlung kauft.


1. "Hier bin ich" von Jonathan Safran Foer*
Über das Scheitern einer Ehe mit drei Kindern - schonungslos, voller Wahrheiten und bitterer Erkenntnisse. 
"Erzähl mir nicht, sagte er, dass du deine Zeit und deine Gedanken nicht gern wieder für dich hättest. Du sollst ja nicht schlecht über deinen Mann oder deine Kinder reden. Wir können wohl voraussetzen, dass dir nichts anderes jemals auch nur halb so viel bedeutet hat oder dass dir nichts mehr bedeutet. Ich möchte weder die Antwort hören, die du geben willst, noch die, die du meinst geben zu müssen. Ich weiß, dass man sich gegen den Gedanken sträubt und nicht darüber sprechen mag. Aber mal ehrlich: Wärst du allein nicht glücklicher?"

2. "Ein Monat auf dem Land" von J. L. Carr*
Ein kleines Buch voller Leichtigkeit über die Liebe.
"Sie kam nur wenige Schritte näher, aber jetzt konnte ich erkennen, dass sie wesentlich jünger war als Keach, höchstens neunzehn oder zwanzig, und sehr hübsch. Nein, nicht nur hübsch, sie sah umwerfend aus. Ihr Hals war bis zum Ansatz ihres Busens unbedeckt, und ich fühlte mich augenblicklich an ein Boticelli-Gemälde erinnert - nicht an die "Venus", sondern an die "Primavera". Teils lag es an ihrem wundervollen Gesicht, teils an ihrer grazilen Art, daran, wie sie stand. Ich hatte genügend Gemälde in meinem Leben gesehen, um wahre Schönheit zu erkennen, aber niemals hätte ich damit gerechnet, ihr an diesem abgelegenen Ort zu begegnen."

3. "Das Buch der Wunder" von Stefan Beuse*
Ein modernes Märchen über die Geschwister Penny und Tom, nach dem Verlust ihres Vaters.
"Über Monate hinweg war ihr Vater immer weniger geworden, eine Fotografie, die unbemerkt verblasste, doch mit seiner Abwesenheit umzugehen war immer noch leichter, als die Abwesenheit einer Mutter zu ertragen, die alles in einen stummen Schuldspruch verwandelte. Den ganzen Tag saß sie reglos in der Wohnung. Sie sagte nichts, aber ihre Blicke gaben ihnen das Gefühl, das alles falsch an ihnen war. Jede Geste, jede Bewegung, jedes Wort."

4. "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara*
Erzählt wird die Freundschaft zwischen Jude, Willem, JB und Malcolm - einer Freundschaft, die wichtiger und aufrichtiger ist als jede andere, die geprägt ist durch Liebe, Verständnis und tiefe Gefühle, selbst als sich immer mehr offenbart, was Jude als Kind ertragen musste.
"Man muss über so etwas reden, solange es noch frisch ist. Sonst macht man es nie. Ich bring dir bei, darüber zu reden, denn es wird immer schwieriger, je länger man wartet, und es wird in dir gären, und du wirst für immer glauben, dass du selbst an allem schuld bist. Natürlich stimmt das nicht, aber du wirst es für immer und ewig glauben."

5. "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky*
KÖNNT IHR BITTE ALLE DIESES BUCH LESEN????
Ich glaube, ich habe es inzwischen bereits über 10 Mal verschenkt und kann nur immer wieder betonen, wie besonders es ist.

6. "Der Club" von Takis Würger*
Ein Krimi über einen geheimen Box-Club in Camebridge.

7. "Libellen im Kopf" von Gavin Extence*
Abby leidet unter Hypomanie und findet nach einen kompletten Zusammenbruch wieder zu sich selbst.

8. "Fegefeuer" von Sofi Oksanen*
Das Leben der Bäuerin Alide vor, während und nach der russischen Besatzungszeit Estlands und der Erkenntnis, dass man vor der Vergangenheit nicht weglaufen kann.
"Alides eigene Fähigkeit, vor etwas Angst zu haben, war etwas, was der Vergangenheit angehören sollte. Sie hatte die Angst hinter sich gelassen und scherte sich überhaupt nicht um die Steinewerfer. Aber jetzt, wo ein unbekanntes Mädchen in ihrer Küche war und seine nackte Angst auf dem Wachstuch ausbreitete, konnte sie sie nicht einfach wegwischen, wie sie es hätte tun sollen, sondern sie ließ sie zwischen die Tapete und den alten Kleister schlüpfen, in die Ritzen, die dort von den versteckten und später vernichteten Fotos zurückgeblieben waren. Die Angst ließ sich nieder wie in ein wohlbekanntes Haus. So als wäre sie niemals fort gewesen. So als hätte sie nur irgendwo einen Besuch gemacht und wäre am Abend heimgekehrt."

9. "The Hate U give" von Angie Thomas*
Das wichtigste Jugendbuch des Jahres! Es handelt von Starr, die als fast einzige Schwarze auf eine weiße Privatschule geht, jedoch jeden Abend in ihr Viertel zurückkehrt. Eines Tages nach einer Party geschieht ein schreckliches Unglück und lässt sie über sich herauswachsen.
"Ich habe es immer wieder erlebt: ein Schwarzer wird erschossen, nur weil er schwarz ist, und die Hölle bricht los. Ich habe RIP-Hashtags getweetet, Bilder auf Tumblr weitergebloggt und jede Petition, die es gab unterzeichnet. Immer habe ich gesagt, wenn ich dabei wäre, wenn sowas passiert, dann hätte ich die lauteste Stimmer und würde dafür sorgen, dass die Welt erfährt, was passiert ist.
Jetzt bin ich genau diese Person und habe zu viel Angst, den Mund aufzumachen."

10. "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde*
Angesichts des Insektensterbens ein ganz wichtiges Buch, um Verständnis für die Bedeutung der Bienen für die Menschheit zu schaffen. Erzählt wird auf drei Zeitebenen, mit jeweils ganz unterschiedliche Protagonisten.
"Im Jahr 2045 gab es keine Bienen mehr auf der Welt."

11. "Und es schmilzt" von Lize Spitz*
Ein psychologisch ungemein ausgeklügeltes Familiendrama in einem kleinen Dorf in Flandern.

12. "Alles über Heather" von Matthew Weiner*
Perfekt übersetztes Kleinod, wie ein Außenseiter eine vermeintlich perfekte Familie bedroht.

13. "Die Farbe von Milch" von Nell Leyshon* 
Mary, recht ungebildet, tritt eine neue Stelle an. Hat man sich erst einmal an den Stil des Buches gewöhnt, hat es eine rauhe Schönheit.
"Das Schreiben dauert lange. Jedes Wort muss buchstabiert und eins nach dem anderen aufs Papier geschrieben werden und wenn ich fertig bin muss ich es noch einmal anschauen um zu überprüfen ob ich die richtigen Ausdrücke gewählt habe. Und was ich sagen will. Und warum ich es sage. Und es dauert länger dass ich etwas hinschreibe was passiert ist als es gedauert hat dass es passiert."

14. "Sie mich an" von Mareike Krügel*
Über das Selbstverständnis einer Mutter und ihrer Bedeutung in der Familie, als sie ein "Etwas" in ihrer Brust ertastet und sich fragt, wie es weitergehen soll.

15. "Raumpatrouille" von Matthias Brandt*
Von der Kindheit, wenn der Vater Willy Brandt heißt.

16. "Ich Eleanor Oliphant" von Gayle Honeyman*
Eleanor, Ende dreißig, findet sich recht normal, obwohl sie regelmäßig am Wochenende zwei Tage durchgehend betrunken ist und ihre einzige Hass-Verbündete ihre Mutter ist. Eine plötzlich überraschend auftretende Verliebtheit in einen Star bringt sie dazu, sich endlich ihrer Vergangenheit zu stellen, die sie so lange verdrängt hat.
"Stets habe ich den allergrößten Wert darauf gelegt, allein zurechtzukommen. Ich bin eine Einzelkämpferin, die letzte Überlebende. Ich bin Eleanor Oliphant. Ich brauche niemanden sonst. Es gibt keine große Leere in meinem Leben, kein fehlendes Puzzleteil, das mich vervollständigen würde. Ich bin mir selbst genug, ein kleines Elementarteilchen. Das habe ich mir zumindest immer eingeredet. Bis gestern Abend, als ich der Liebe meines Lebens begegnet bin."

Ich hoffe, ihr könnt noch den ein oder anderen Tipp für eure Geschenke oder Wunschzettel mitnehmen!

LG von Caro

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Dienstag, 12. Dezember 2017

12 von 12 - Dezember 2017

Guten Morgen!
Zum Frühstück wird dieses Jahr eine Adventskerze angezündet.

So richtig hell wurde es heute erst sehr spät, dazu die Aussicht auf Schneeregen und ungemütliche Temperaturen ...

Da hilft nur Kopfhörer auf und ganz laut Musik hören, zB Prince "U Got The Look" mit Sheila E. und Sheena Easton - und alles läuft viel besser!

Die großen Kinder haben dieses Jahr einen Adventskalender, in den ich lauter Süßigkeiten aus verschiedenen Ländern gesteckt habe. Heute gabs Gummizeugs mit den verschiedenen Entwicklungsstadien des Frosches ... großartig, oder?


Montag, 11. Dezember 2017

Mein Insta Wochenende ...

... war geprägt durch viel weihnachtliches Leuchten und Glitzern:
(1) Der Herrnhuter Stern ist und bleibt meine absolute Lieblingsadventsdekoration. Dieses Jahr hängt er im Küchenfenster und schon morgens leuchtet er für uns. (2) Und ich war nach ganz vielen Jahren mal wieder Frühstücken bei "Lühmanns", noch immer so herrlich plüschig und gemütlich. (3) Erfolglos habe ich im samstäglichen Gewimmel versucht, Weihnachtsgeschenke zu kaufen und konnte so wenigstens abends die schöne Hamburg-Kugel im Hamburger Hauptbahnhof fotografieren. (4) Und am Sonntag führte es mich wieder ins Thalia-Theater, wo zur Mittagszeit in einer fast 3 Stunden dauernden Veranstaltung mit Theater, Musik und vielen wunderbaren Reden, dem jungen und talentierten Schauspieler Steffen Siegmund der diesjährige Boy-Gobert Preis überreicht wurde.

Ich hoffe, ihr hatten ein ähnlich schönes Wochenende.

LG von Caro

PS: 
Nicht vergessen! Morgen ist wieder Zeit für "12 von 12!", tatsächlich schon zum letzten Mal in diesem Jahr. 
Ich freu mich noch immer so, dass es für viele von euch inzwischen schon seit Jahren zu ihren festen Monatsaufgaben gehört, dort teilzunehmen. Vielen Dank!